Q-Bon: Offizieller Blog

Papierformat einstellen bei Webbrowsern

Um die Belege per E-Mail versenden zu können, haben wir unter anderem den Belegausdruck von HTML auf PDF umgestellt. Je nach Browser und Druckertreiber kann es daher zu einem relativ großen Belegausdruck kommen – Einige Browser skalieren den Bon standardmäßig auf A4. Wir haben daher sofort reagiert und einen weiteren Menüpunkt bei den Beleg-Einstellungen hinzugefügt. Hier kann man nun das passende Papierformat auswählen.

format

 

Bei Aktualisierungen drücken Sie im Browser, nachdem Sie sich in der Q-Bon Registrier- kasse angemeldet haben, einfach die Taste „F5“ bzw. „Strg“ + „F5“. Q-Bon wird dann neu initialisiert und der Browserspeicher gelöscht.

Registrierkassenbeleg und Rechnung

Jemand erstellt über eine empfangene Barzahlung für eine Lieferung/sonstige Leistung eine Rechnung iSd § 11 UStG 1994 sowie einen Beleg gemäß § 132a BAO.

Der Beleg nach § 132a BAO ist keine Rechnung iSd § 11 UStG. Es handelt sich bei der Rechnungslegung um einen USt-Prozess, die Belegerteilung ist ein BAO-Prozess. Ein Beleg kann allerdings eine Kleinbetragsrechnung sein, wenn er alle Rechnungsmerkmale enthält. Es besteht daher die Gefahr, dass die Steuerschuld kraft Rechnung entstehen kann, wenn der Beleg alle Rechnungsmerkmale erfüllt. Man muss daher vorsorgen, dass es nicht dazu kommt. Das Finanzamt empfiehlt, dass der Registrierkassenbeleg als „Duplikat“ bezeichnet und ein entsprechender Verweis auf die vorab ausgestellten Rechnung angebracht wird (Begutachtungsentwurf Salzburger Steuerdialog 2016).

Vorbereitende Erstellung von Belegen

Die vorbereitende Erstellung von Belegen ist aus Gründen der Praktikabilität als zulässig, eine Stornierung bereits erstellter aber dann nicht verkaufter Waren hat „zeitnah“ zu erfolgen.

Es ist daher zulässig, wenn eine Pizza ca. 45 min. nach der Bestellung geliefert wird und der Lieferant mit der bereits im Unternehmen ausgedruckten Rechnung kommt (Begutachtungsentwurf Salzburger Steuerdialog 2016).

Durchlaufende Posten

„Durchlaufende Posten“ müssen nicht zwingend in der Registrierkasse erfasst werden, außer wenn sie gemeinsam mit einem Barumsatz auf einem Beleg sind. Die freiwillige Aufzeichnung in der Registrierkasse ist zulässig.

Erleichterung der Registrierkassenpflicht

1) Erleichterungen bei Registrierkassenpflicht
Am 21.06.2016 beschloss der Ministerrat eine Lockerung der Registrierkassenpflicht. Konkret ist vorgesehen, eine Ausnahme von der Registrierkassenpflicht für Umsätze außerhalb fester Räumlichkeiten einzuziehen, wenn diese unter 30.000 Euro pro Jahr bleiben.

Das bedeutet, dass Umsätze, die im Freien gemacht werden (etwa bei einem Almbetrieb), nicht mehr mit den Umsätzen des Hauptbetriebes zusammengerechnet werden müssen. Dadurch können Umsätze im Freien bis 30.000 Euro mittels Kassasturz aufgezeichnet werden.
In Zukunft wird die Zusammenarbeit von Wirten und Vereinen simpler. Das Angebot von Gastronomen wird nicht mehr dem Verein zugerechnet. Damit kommt ein Verein in die volle steuerrechtliche Begünstigung.
Auch für kleinere Vereinsfeste kommen Erleichterungen, etwa eine Ausdehnung der Stundengrenze von 48 auf 72 Stunden. Zudem fällt die Registrierkassenpflicht für kleine Vereinskantinen

2) Update: Elektronische Sicherheitseinrichtungen für Registrierkassen
Außerdem soll die Frist für die verpflichtende technische Sicherheitseinrichtung von Registrierkassen von 01.01.2017 auf 01.04.2017 verschoben werden. Eine derartige Anmeldung ist seit dem 1.7.2016 möglich, dabei muss nur die Kassenidentifikationsnummer, die Seriennummer des Signaturzertifikats und der frei wählbare Schlüssel, mit dem der Umsatzzähler codiert wird, übermittelt werden. Als Nutzer der Kostenlosen Registrierkasse wird die Generierung dieses Schlüssels rechtzeitig möglich sein.

3) Kein Beschluss zur Umsatzgrenze
Die ebenfalls diskutierte Anhebung der Umsatzgrenze wurde NICHT beschlossen, es bleibt somit bei der Registrierkassenpflicht ab einem Jahresumsatz von EUR 15.000.
Wenn Sie weitere Fragen zu diesem Punkt haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.

Was mache ich bei Leistung einer Anzahlung ?

Entscheidend ist der Zeitpunkt der Barzahlung und nicht, wann die Lieferung oder sonstige Leistung erbracht wird. Daher ist beispielsweise eine Anzahlung für eine noch nicht erbrachte Leistung oder eine nachträgliche Barzahlung elektronisch zu erfassen.

Ausnahme im Beherbergungsgewerbe und bei Reiseleistungen:
Die Umsatzversteuerung der Anzahlungen kann unterbleiben, wenn diese im Beherbergungsgewerbe und im Zusammenhang mit Reiseleistungen 35% des zu versteuernden Leistungspreises nicht überschreiten. Betragen die Anzahlungen mehr als 35%, so sind die Anzahlungen zur Gänze zu versteuern (Rz 2607 UStR).

 

Aktuell gehen Sie wie folgt vor :

1.) Wählen Sie das jeweilige Produkt/Dienstleistung aus.
2.) Ändern Sie am Beleg den Preis.
3.) Im Freitext tippen Sie „Anzahlung“ ein (Sie können ebenso auf den Restbetrag hinweisen)
4.) Sie haben auch die Möglichkeit den Belegempfänger festzulegen.

 

Q-Bon_Anzahlung

 

 

 

Mit der Version 1.1, die vorraussichtlich im August 2016 erscheinen wird, wird bei der Belegerstellung ein neues Feld „Anzahlung“ integriert werden.

 

 

 

Erleichterung der Registrierkassenpflicht

Ministerrat beschließt Erleichterungen zur Registrierkassenpflicht

 

Der Ministerrat hat einige Erleichterungen zur Registrierkassenpflicht, vor allem für gemeinnützigen Vereine, für Unternehmen (iZm Umsätzen im Freien) und Landwirtschaft beschlossen.

 

  • Das Inkrafttreten für die verpflichtende technische Sicherheitseinrichtung von Registrierkassen soll von 1.1.2017 auf 1.4.2017 verschoben werden, um den betroffenen Unternehmen ausreichend Zeit für die Umstellung zu verschaffen.
  • Die steuerlichen Begünstigungen für gemeinnützige Vereine und Körperschaften des öffentlichen Rechts (z.B. Feuerwehren) sollen weitgehend vereinheitlicht werden. Vor diesem Hintergrund sollen Feste von Vereinen und Körperschaften öffentlichen Rechts im Ausmaß von bis zu 72 Stunden im Jahr einer steuerlichen Begünstigung unterliegen; so besteht beispielsweise bei derartigen Veranstaltungen keine Registrierkassenpflicht. Bisher konnten gemeinnützige Vereine lediglich Feste im Ausmaß von 48 Stunden steuerlich begünstigt veranstalten.
  • Auch für politische Parteien sollen die gleichen Regelungen wie für Körperschaften öffentlichen Rechts und gemeinnützige Vereine gelten. Dies allerdings mit der Einschränkung, dass eine steuerliche Begünstigung nur für ortsübliche Feste zusteht. Eine derartige Ortsüblichkeit wird dann gegeben sein, wenn der Jahresumsatz eine Grenze von 15.000 € nicht überschreitet und die Überschüsse für gemeinnützige oder parteipolitische Zwecke verwendet werden.
  • Für den Kantinenbetrieb von gemeinnützigen Vereinen (z.B. Fußballverein) soll es künftig keine Registrierkassenpflicht geben, wenn die Kantine an maximal 52 Tage pro Jahr geöffnet hat und ein Umsatz von maximal 30.000 Euro erzielt wird.
  • Erzielen Unternehmen einen Teil ihrer Umsätze außerhalb von festen Räumlichkeiten, sollen diese Umsätze von der Registrierkassenpflicht ausgenommen und eine einfache Lösungsermittlung ermöglicht werden. Dies soll dann der Fall sein, wenn der Jahresumsatz, der auf die außerhalb der festen Räumlichkeiten ausgeübten Tätigkeiten entfällt, 30.000 Euro nicht überschreitet (sogenannte Kalte-Hände Regelung).
  • Für Kreditinstitute soll die Registrierkassenpflicht entfallen, weil diese ohnehin einer strengen staatlichen Aufsicht unterliegen, die eine korrekte Erfassung der Abgabenbemessungsgrundlagen bereits sicherstellt.
  • Keine Registrierkassenpflicht soll es auch für Alm-, Berg-, Schi- und Schutzhütten geben, wenn die Umsätze 30.000 Euro nicht überschreiten.

 

Die Veröffentlichung der Regierungsvorlage wird demnächst erwartet.

Wie erstellt man einen Monatsabschluss / Jahresabschluss ?

Sollte beim erstellen eines Belegs, links unten, folgende Fehlermeldung kommen,
FehlermeldungMonatsabschluss

 

 

 

 

 

haben Sie vergessen den Monatsabschluss zu erstellen.

Die Monats – und Jahresbelege dienen als zusätzliche Sicherheiten für die Gewährleistung der vollständigen Erfassung der Umsätze in der Registrierkasse. Diese Belege müssen daher ebenfalls
signiert(ab 2017) und in die Belegkette eingeflochten werden.

Zudem bestehen für den Start- und Jahresbeleg eine verpflichtende  Ausdruck- und Aufbewahrungspflicht. Wir empfehlen Ihnen jedoch, auch den Monatsbeleg zu auszudrucken und aufzubewahren. Der Jahresbeleg stellt gleichzeitig den Monatsbeleg für Dezember des jeweiligen Jahres dar.

Der Jahresabschluss ist bis spätestens 31. Dezember auszudrucken und aufzubewahren. Bei Saisonbetrieben kann dies auch zu Saisonende erfolgen – ab dem letzten Tag Ihres getätigten Umsatzes jedoch spätesten bis Jahresende.

Die Aufbewahrungspflicht beträgt in Österreich 7 Jahre.

Den Monatsbeleg erstellen Sie indem Sie links auf den Menüpünkt „Belege“ klicken –
anschließend klicken Sie rechts oben auf die drei weißen Punkte um das Menü zu öffnen –
im Menü können Sie dann entweder den Monats oder den Jahresabschluss erstellen.
Q-BonBelege1

Menüpunktemonats_Jahresabschluss

 

 

Falls Sie z.B am 01. März den Monatsabschluss vom Jänner auch noch nicht gemacht haben, müssen Sie den Monatsabschluss 2 mal machen –> einmal für Jänner und einmal für Februar.

Das Datum müssen Sie nicht einstellen, die App erkennt von alleine wann der letzte Monatsabschluss zu machen ist.

 

 

 

Wie ist eine Rechnung zu behandeln, die mit Erlagschein hergegeben wurde (Zielrechnung) und dann doch bar bezahlt wird?

In diesem Fall liegt bei Bezahlung dieser Rechnung eine Barzahlung vor. Die Steuerschuld entsteht aber nicht ein zweites Mal, da der Unternehmer keine „Rechnung“ im Sinn des UStG 1994 ausstellt, sondern nur einen Beleg über die empfangene Barzahlung.

Es ist praktikabel in Q-Bon ein eigenes Produkt für diese Geschäftsfälle anzulegen und im individuellen Belegtext lediglich auf die Nummer der Rechnung zu verweisen und als Zweitausfertigung zu kennzeichnen. Es ist keine Aufschlüsselung der Umsätze nach Steuersätzen notwendig, wenn die Rechnung zur Abfuhr der Steuerschuld schon in einem (elektronischen) Aufzeichnungssystem erfasst wurde.

 

Wie erstelle ich einen Gutschein?

Für die Gutscheinausgabe ist es am praktischsten, sich ein Produkt anzulegen. In den Produktstammdaten ist ein Steuersatz von 0% zu hinterlegen, wenn es sich um einen Gutschein handelt wo die Leistung noch nicht hinreichend konkretisiert ist.

Die Gutscheineinlösung erfolgt bei der Belegerstellung im Untermenü „Zahlungsart“.

Zahlungsart

Es ist auch möglich die Zahlungsart zu splitten, wenn zB teilweise mit Gutschein und teilweise bar bezahlt wird.

Splitten

Back to top